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Cloud Computing

Was sind Cloud Technologien und welche Vorteile bieten sie?

Die Cloud ist so präsent wie noch nie zuvor. Doch wie genau funktioniert die Cloud und welche Vorteile entstehen Ihnen durch die Nutzung von Cloud Lösungen wie z. B. der digitalen Anamnese von Simpleprax?

Simon Osterlehner

Überall erscheint heutzutage der Begriff “Cloud”, doch was genau ist damit eigentlich gemeint?

Vor ein paar Jahren sah die Datenverarbeitung häufig noch ein wenig anders aus als jetzt. Damals ermöglichten die Floppy Disk, USB-Sticks und externe Festplatten einen Datenaustausch zwischen verschiedenen Personen und Einrichtungen. Das mühsame händische Übermitteln von Daten wurde schnell durch Dienste wie Microsoft OneDrive, Dropbox oder Services von ähnlichen Anbietern, die einem Speicherplatz im Internet versprechen, ersetzt.

Da die eigenen Daten dann nicht mehr lokal auf einer Festplatte, sondern eben online im Internet liegen, kann man sich solche Lösungen wie eine Wolke vorstellen, die über allen schwebt und die Daten standortunabhängig bereitstellt. Der Begriff der Cloud Technologie endet nicht schon beim Speichern von Daten, sondern beinhaltet auch Server und Netzwerkstrukturen, die die gespeicherten Daten bereitstellen und sinnvoll verarbeiten.

Vorteile von Cloud Technologien

Flexibilität

Da die Cloud standortunabhängig ihre Ressourcen bereitstellen kann, ist es möglich, rechen- und speicherintensive Aufgaben vom limitierten Arbeits-PC in eine leistungsstarke Umgebung zu verschieben, die häufig vom Anbieter verwaltet wird. Somit fallen die Hardware-Beschaffung und -Upgrades, Konfiguration von Geräten und Bereitstellung der sonstigen Infrastruktur weg. Die Cloud Umgebung kann stattdessen nach Bedarf genutzt werden.

Simpleprax erlaubt eine einfache Einrichtung ohne aufwendige IT-Fachkenntnisse. Die Simpleprax Desktop Anwendung muss nur installiert werden und nach erfolgreichem Log-in stehen alle Dokumente zur Verfügung. Flexibilität bedeutet, dass egal, ob von zu Hause aus oder innerhalb der medizinischen Einrichtung, der Zugriff auf die Daten ortsunabhängig gleichermaßen einfach möglich ist.

Kosteneffizienz

Da Cloud-Anbieter viele große Rechenzentren betreiben und sich auf die Bereitstellung der technischen Infrastruktur konzentrieren, kann die Leistung nach den benötigten Anforderungen gebucht werden. Durch das große Angebot an verschiedenen Speichern, Servern etc. ist es möglich, je nach Erfordernis das passende Paket zusammenzustellen und mit der Zeit anzupassen. Da keine eigenen Server angeschafft werden müssen, können die Kosten drastisch gesenkt werden.

Dies macht sich ebenso bei der digitalen Anamnese bemerkbar. Anstelle von einem teuren Server oder spezieller Hardware mit regelmäßigem Wartungsaufwand in der Praxis kann die digitale Anamnese mit einem transparenten Abonnement komfortabel genutzt werden.

Sicherheit

Die lokale Infrastruktur birgt viele Risiken. Das Einrichten von Firewalls, regelmäßige manuelle Updates und das Einhalten der aktuellen IT-Sicherheitsempfehlungen kann mühsam und kostspielig sein.

Damit die Daten der Patienten weiterhin sicher bleiben, setzt Simpleprax die empfohlenen Sicherheitsstandards der europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um. Die von Simpleprax genutzte zertifizierte Server-Infrastruktur wird durch strenge Zutrittskontrollen geschützt, während automatisierte Sicherungskopien und Mechanismen, die vor einem Ausfall schützen, sicherstellen, dass die Daten der Patienten im Praxisalltag auch bereitstehen.

Damit beim Transport aus der Cloud in die Arztpraxis oder das Krankenhaus die Daten bestmöglich geschützt werden, setzt Simpleprax zusätzlich zu einer üblichen TLS-Verschlüsselung auf eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die sicherstellt, dass die Patientendaten ausschließlich von der jeweiligen Einrichtung lesbar sind.

Alle diese Sicherheitsmaßnahmen sind auf On-Premise-Systemen, wie dem kleinen Server, der innerhalb der Praxis steht, kaum einzuhalten und können durch die Spezialisierung der Cloud-Anbieter zuverlässig umgesetzt werden. Wir kümmern uns darum, dass alle ausgefüllten Dokumente sicher in der Arztpraxis ankommen, damit Sie sich voll und ganz auf die Behandlung konzentrieren können.

Fazit

Besonders in der Medizinbranche ist der Umstieg auf Cloud-Anwendungen sehr sinnvoll. Die große Menge an erzeugten Daten und auch die Bedeutung eines funktionierenden Gesundheitswesens drängen zu fortschrittlichen Lösungen.

Durch die Standortunabhängigkeit, die sich aus der Nutzung von Cloud-Anwendungen ergibt, kann der Patient die Dokumente nicht nur im Wartezimmer, sondern bereits von zu Hause aus ausfüllen. Lösungen, die nicht cloudbasiert sind, erlauben dagegen nur die Nutzung innerhalb der Einrichtung.

Auch Sie als Arzt haben nicht nur in der Praxis Zugriff auf die ausgefüllten Dokumente der Patienten, sondern können auch standortunabhängig in Echtzeit alle Dokumente der Patienten empfangen. Das ermöglicht mehr Flexibilität in der Planung. Zum Beispiel ist die Videosprechstunde jetzt auch aus dem Home-Office möglich.

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